Projekttage: Die 1.Klassen am Legionärspfad in Vindonissa

Fotos: Silvia Brunner, Tobias Ebneter, Text: Lisa Ulrich

Die erste Klasse hatte vergangene Woche jeden Tag zwei Fächer mit jeweils vier Lektionen. Aber es gab eine Ausnahme, den Donnerstag. Denn da gingen alle Erstklässler gemeinsam mit Herr Ebneter, der Latein und Geschichte unterrichtet, nach Vindonissa. Frau Brunner kam als Begleitperson mit. Vindonissa war der Name des Legionslager der Römer. Auch das erste Spital in der Schweiz vor rund 2000 war in Vindonissa.

Um 6:50 ging es los. Als wir schliesslich ankamen, wurden wir in zwei Gruppen eingeteilt, die wir zuvor wählen konnten. Gruppe A durfte sich den Morgen mit den Kampftechniken der damaligen Legionären befassen und sich hineinversetzen, anschliessend konnten sie es auch gleich noch ausprobieren.

Indessen machte die Gruppe B sich auf die Suche nach dem Mörder von Centurio. Anhand einer Audiotour bekam man Hinweis, wie man im Idealfall bestimmte Orte erreichte und somit herausfinden könnte, wer ihn ermordete. Aber wie gesagt im Idealfall, denn bei vielen funktionierte dies nicht ganz so toll.

Nach diesem Morgen gab es erstmal Mittagessen, nach einer Stunde Mittagspause ging unser Programm auch schon weiter.

Am Nachmittag hatte die Gruppe A das Vergnügen mit der Audiotour, in der es darum ging, den verlorenen goldenen Adler-das Zeichen von Jupiter, wiederzubekommen. Sie mussten die Göttinnen und Götter besänftigen und Opferrituale durchführen.

Währenddessen die andere Gruppe die Religion der damaligen Legionäre besser kennenlernten, wurde uns gezeigt, wie wichtig die Götter für die Menschen zu damaligen Zeit waren. Ebenfalls wurde uns deren Handwerk erklärt und anschliessend konnten wir es auch gleich praktizieren, indem wir aus einem Sandstein einen Altar in Miniatur-Format machten, mit nur zwei Werkzeugen.

Als wir dann unsere Steine fertig hatten und die anderen das Opferritual im richtigen Moment durchführten, ging es auch schon wieder zurück.

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