{"id":1800,"date":"2018-02-14T19:51:09","date_gmt":"2018-02-14T19:51:09","guid":{"rendered":"http:\/\/www.stiftsforum.ch\/blog\/?p=1800"},"modified":"2018-02-14T19:51:09","modified_gmt":"2018-02-14T19:51:09","slug":"stell-dir-vor","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.stiftsforum.ch\/blog\/?p=1800","title":{"rendered":"Stell Dir vor&#8230;"},"content":{"rendered":"<p><em>Valentin M\u00fcller<\/em><\/p>\n<p><strong>Die Menschheit hat schon viele Probleme gel\u00f6st und Herausforderungen gemeistert \u2013 Kriege gibt es aber immer noch. Kann man den Krieg \u201ebek\u00e4mpfen\u201c?<\/strong><\/p>\n<p>Auf die Frage \u201eWas w\u00fcnschst du dir?\u201c antworten viele mit der Floskel \u201edass es keinen Krieg mehr gibt.\u201c Es klingt nach einem nicht realisierbaren Wunsch und nach einer Ausrede, weil ihnen sonst kein anderer Wunsch einf\u00e4llt. Denn jeder weiss: Krieg gibt es schon, seit es die Menschen gibt und es wird ihn auch immer geben (oder zumindest solange, bis sich die Menschheit in einem Atomkrieg selber ausgel\u00f6scht hat).<\/p>\n<p>Doch stimmt dies \u00fcberhaupt? Oder gibt es ein \u201eGegenmittel\u201c gegen Krieg? John Lennon hatte schon 1971 in seinem weltbekannten Song \u201eImagine\u201c (\u201eStell dir vor\u201c) besungen, wie eine Welt in Frieden seiner Meinung nach zu erreichen w\u00e4re: \u201eImagine there&#8217;s no heaven (&#8230;), Imagine there&#8217;s no countries (\u2026) and no religion too (\u2026), Imagine no possessions (\u2026)\u201c<\/p>\n<p>Doch ist dies tats\u00e4chlich die L\u00f6sung? Keine L\u00e4nder, keine Religionen und kein Besitz?<\/p>\n<p><strong>Keine L\u00e4nder<\/strong><\/p>\n<p>Im Hochmittelalter war die Schweiz in mehrere Gebiete unterteilt; an einem Ort waren die Habsburger, woanders die Z\u00e4hringer, im Osten die Kyburger und im Westen die Savoyer. Da alle von ihnen m\u00f6glichst viel Land besitzen wollten, wurde fast andauernd irgendwo Krieg gef\u00fchrt.<\/p>\n<p>In der heutigen Schweiz ist \u201eKrieg\u201c f\u00fcr viele gl\u00fccklicherweise ein Fremdwort. Weshalb? Weil sich ein paar Kantone zur Eidgenossenschaft zusammenschlossen und sich um ein Miteinander statt ein Gegeneinander bem\u00fchten. Nach und nach setzte sich diese Staatsform durch und so entstand, was heute ist: Ein friedliches Land, in dem Kriege undenkbar sind.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.stiftsforum.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/Valentin-2.jpg\"><img data-attachment-id=\"1804\" data-permalink=\"http:\/\/www.stiftsforum.ch\/blog\/?attachment_id=1804\" data-orig-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.stiftsforum.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/Valentin-2.jpg?fit=1059%2C741\" data-orig-size=\"1059,741\" data-comments-opened=\"1\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}\" data-image-title=\"Valentin 2\" data-image-description=\"\" data-medium-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.stiftsforum.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/Valentin-2.jpg?fit=300%2C210\" data-large-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.stiftsforum.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/Valentin-2.jpg?fit=800%2C560\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-1804 alignleft\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.stiftsforum.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/Valentin-2.jpg?resize=380%2C266\" alt=\"\" width=\"380\" height=\"266\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.stiftsforum.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/Valentin-2.jpg?resize=300%2C210 300w, https:\/\/i0.wp.com\/www.stiftsforum.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/Valentin-2.jpg?resize=768%2C537 768w, https:\/\/i0.wp.com\/www.stiftsforum.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/Valentin-2.jpg?resize=1024%2C717 1024w, https:\/\/i0.wp.com\/www.stiftsforum.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/Valentin-2.jpg?resize=130%2C90 130w, https:\/\/i0.wp.com\/www.stiftsforum.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/Valentin-2.jpg?w=1059 1059w\" sizes=\"(max-width: 380px) 100vw, 380px\" data-recalc-dims=\"1\" \/><\/a>Wenn man sich die Schweiz nun als Welt vorstellt, so dass jedes Land dieser Welt ein Teil davon ist, w\u00fcrde dann das gleiche geschehen wie damals? W\u00fcrde, wenn sich die L\u00e4nder zu einem einzigen zusammenschliessen, eine friedliche Welt entstehen? Ein globales Miteinander, in dem nationale Grenzen keine Rolle mehr spielen?<\/p>\n<p>Ohne L\u00e4nder g\u00e4be es weniger Punkte, \u00fcber die sich die Politiker streiten m\u00fcssten; Fl\u00fcchtlingspolitik br\u00e4uchte es nicht mehr (denn es g\u00e4be ja keinen Krieg mehr) und internationale Abkommen w\u00e4ren \u00fcberfl\u00fcssig. Doch es g\u00e4be immer noch genug Punkte, \u00fcber die sich die Politiker streiten k\u00f6nnten.<\/p>\n<p>Alle \u00a0Staaten der Welt m\u00fcssten sich etwa auf bestimmte Gemeinsamkeiten einigen, unter anderem auf die gleiche Politik, die gleiche Regierungsform etc. Das klingt nicht nur nach einer Illusion, es ist wohl auch eine. Denn auch wenn die Welt nicht mehr in L\u00e4nder unterteilt w\u00e4re, eine Regierung oder zumindest etwas Regierungs\u00e4hnliches br\u00e4uchte die Welt immer noch. Sp\u00e4testens, wenn es darum ginge, diese Regierung zu bilden, w\u00fcrde dann wohl der 3. Weltkrieg ausbrechen. Die Schweiz w\u00fcrde eine direkte Demokratie, Nordkorea eine Diktatur, die T\u00fcrkei einen autokratisch gef\u00fchrten Staat, Amerika ein Pr\u00e4sidialsystem und D\u00e4nemark eine parlamentarische Monarchie anstreben. Wie liessen sich all diese Interessen vereinen?<\/p>\n<p>Am wahrscheinlichsten w\u00e4re wohl, dass das st\u00e4rkste Land die Richtung vorgeben w\u00fcrde. Das w\u00e4re dann wohl Amerika oder China. Ziemlich fair ist das nicht. Doch angenommen auch dieses Problem w\u00fcrde irgendwie gel\u00f6st, dann g\u00e4be es da noch die Frage, wo die Regierung ihren Sitz h\u00e4tte. In Washington? Das ginge den 193 anderen L\u00e4ndern aber dann wohl gewaltig gegen den Strich. Oder sollte der Gerechtigkeit halber in jedem ehemaligen Land ein Regierungssitz stehen? Dann w\u00e4re man allerdings wieder da, wo man heute ist\u2026<\/p>\n<p><strong>Keine Religion<\/strong><\/p>\n<p>Auch wenn es sich nicht genau sagen l\u00e4sst, wie viele Menschen auf dieser Welt schon wegen Kriegen zwischen verschiedenen Religionen starben, eins ist auf jeden Fall klar: Es waren schon unz\u00e4hlige Millionen. Sogar Tenzin Gyatso, der Dalai-Lama, sagte nach den islamistisch motivierten Anschl\u00e4gen in Paris am 13. November 2015: <a href=\"http:\/\/religion.orf.at\/stories\/2714411\/\">.\u00bb<\/a> W\u00e4re die Welt also friedlicher, wenn die Religionen abgeschafft w\u00fcrden?<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/i1.wp.com\/www.stiftsforum.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/Valentin-3.jpg\"><img data-attachment-id=\"1805\" data-permalink=\"http:\/\/www.stiftsforum.ch\/blog\/?attachment_id=1805\" data-orig-file=\"https:\/\/i1.wp.com\/www.stiftsforum.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/Valentin-3.jpg?fit=407%2C583\" data-orig-size=\"407,583\" data-comments-opened=\"1\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}\" data-image-title=\"Valentin 3\" data-image-description=\"\" data-medium-file=\"https:\/\/i1.wp.com\/www.stiftsforum.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/Valentin-3.jpg?fit=209%2C300\" data-large-file=\"https:\/\/i1.wp.com\/www.stiftsforum.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/Valentin-3.jpg?fit=407%2C583\" loading=\"lazy\" class=\"size-medium wp-image-1805 alignright\" src=\"https:\/\/i1.wp.com\/www.stiftsforum.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/Valentin-3.jpg?resize=209%2C300\" alt=\"\" width=\"209\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/i1.wp.com\/www.stiftsforum.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/Valentin-3.jpg?resize=209%2C300 209w, https:\/\/i1.wp.com\/www.stiftsforum.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/Valentin-3.jpg?w=407 407w\" sizes=\"(max-width: 209px) 100vw, 209px\" data-recalc-dims=\"1\" \/><\/a>Das Abschaffen der Religionen w\u00fcrde wohl alleine schon einen Krieg ausl\u00f6sen; denn nur ein Bruchteil der Gl\u00e4ubigen w\u00fcrde ihren Glauben einfach so beiseite legen. Stattdessen w\u00fcrden sich unz\u00e4hlige illegale religi\u00f6se Gruppierungen bilden. Nicht ausgeschlossen, dass einige davon auch Anschl\u00e4ge auf diejenigen aus\u00fcben w\u00fcrden, die ihnen die Religion verboten haben.<\/p>\n<p>Und ist es \u00fcberhaupt unbedingt n\u00f6tig, die Religionen abzuschaffen? Laut der \u201eEnzyklop\u00e4die der Kriege\u201c, welche unz\u00e4hlige Kriege der Vergangenheit auflistet, sind nur 123 von 1763 Kriegen tats\u00e4chlich religi\u00f6s motiviert. Zwar ist jeder einzelne Krieg einer zu viel, doch der gr\u00f6sste Kriegsfaktor sind Religionen allemal nicht, vielmehr sind es soziale Unterschiede, nationalistische und kapitalistische Interessen. Wenn es doch zwischen Angeh\u00f6rigen verschiedener Religionen zu einem Krieg kommt, liegt das meist nicht an den Religionen selber. Vielmehrs sind es einige wenige, die die Religionen ausnutzen, um in deren Namen andere anzugreifen und andere Gl\u00e4ubige dazu animieren, mit ihnen zu k\u00e4mpfen, unter dem vermeintlichen Grund, die richtige eigene Religion gegen eine b\u00f6se andere zu verteidigen. Ein Religionsverbot w\u00fcrde also Milliarden Menschen bestrafen, die gar keine gewaltsamen Absichten haben.<\/p>\n<p>Dazu eine nicht ganz ernstzunehmende Anekdote: 1915 musste der damals 17-j\u00e4hrige Leonard Knight <a href=\"https:\/\/www.thesun.co.uk\/news\/2626520\/pocket-bible-save-life-of-a-first-world-war-soldier-by-blocking-german-bullet\/\">L<\/a>in den Krieg ziehen. Seine Tante gab ihm eine Bibel mit, die Knight w\u00e4hrend dem Krieg immer bei sich trug. Als Knight einmal von feindlichen deutschen Soldaten beschossen wurde, traf die Kugel nicht auf Knights Herz, sondern auf die dicke Bibel, die Knight in seiner Brusttasche trug. Die Kugel bohrte sich durch die Bibel \u2013 diese war aber so dick, dass die Kugel darin stecken blieb. Leonard Knight \u00fcberlebte den Krieg \u2013 wegen seiner Bibel.<\/p>\n<p><strong>\u00a0Kein Besitz<\/strong><\/p>\n<p>Ein Leben ohne Besitz, das ist f\u00fcr viele schlicht nicht denkbar. Besitz ist f\u00fcr die meisten von uns sogar das mit Abstand Wichtigste: das Auto, das Handy, der Computer, teure Markenkleider, das Haus oder die Wohnung und vor allem Geld. Was bliebe \u00fcberhaupt noch, wenn man das alles wegn\u00e4hme? Diese Frage stellte einmal der Psychoanalytiker und Sozialphilosoph Erich Fromm: \u201eWas bleibt von dir, wenn man dir all deinen Besitz genommen hat?\u201c Die meisten m\u00fcssten wahrscheinlich sehr lange \u00fcberlegen, um auf diese Frage eine Antwort zu finden, falls es dann \u00fcberhaupt eine g\u00e4be.<\/p>\n<p>Trotzdem ist das Leben ohne Besitz f\u00fcr viele Menschen auf unserem Planeten die Realit\u00e4t. Vor allem aber gibt es in diesen armen Gegenden eher Krieg als in den reicheren Gegenden. W\u00e4re es also nicht total dumm, Besitz zu verbieten? So w\u00e4ren ja alle arm, also w\u00fcrde es noch mehr Krieg geben. Oder etwa nicht?<\/p>\n<p>Oder ist es nicht die Armut an sich, die Menschen gegen andere aufbringt, sondern sind es nicht viel mehr die sozialen Unterschiede, also das Sehen und Sp\u00fcren, dass die anderen (oft unverdient) \u00abmehr\u00bb haben? \u00a0Wenn aber niemand mehr Besitz h\u00e4tte, g\u00e4be es folglich auch keine Ungleichheiten, also auch keinen Kriegsgrund (oder zumindest weniger als heute). Auch dieses Szenario w\u00e4re denkbar.<\/p>\n<p>Doch ist so ein Leben ohne Besitz oder zumindest ohne privaten Besitz \u00fcberhaupt m\u00f6glich? Auf jeden Fall w\u00fcrde man ein hartes \u201eBack to the roots\u201c-Programm durchleben m\u00fcssen. Das Leben s\u00e4he ohne Besitz ganz anders aus; man w\u00fcrde dann wohl in Gemeinschaften leben, in denen alle das machen, was sie am besten k\u00f6nnen (und gerne machen) und einander unterst\u00fctzen; wer gut und gerne unterrichtet, f\u00fchrt die Schule, wer medizinisch interessiert ist, arbeitet als Arzt oder Krankenschwester. Das Essen bekommt man vom Bauern, welchem man im Gegenzug alle zwei Wochen die Haare schneidet.<\/p>\n<p>Tats\u00e4chlich k\u00f6nnte dieses System funktionieren. Das aber auch nur, wenn alle mitmachen und an andere genauso fest wie an sich selbst denken. Sonst k\u00f6nnte es beispielsweise geschehen, dass ein Tetraplegiker, der keine Arbeit ausf\u00fchren kann, vom Bauer kein Essen bekommt, denn er kann dem Bauern ja keine Gegenleistung erbringen. F\u00fcr jene, die keine Leistung erbringen k\u00f6nnen, m\u00fcsste also auch solidarisch gesorgt sein.<\/p>\n<p>Wenn es auch keinen Lohn mehr g\u00e4be, weil man ja seine jeweiligen Talente eintauschen k\u00f6nnte, w\u00fcrde aber wahrscheinlich so manch einer sein Leben lang auf der faulen Haut liegen und keinem Beruf nachgehen. Wenn aber alle an alle denken, dann w\u00e4re eine Welt ohne Krieg tats\u00e4chlich m\u00f6glich \u2013 auch wenn es vordergr\u00fcndig unrealistisch erscheint.<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><strong>Es liegt an uns<\/strong><\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong>Einfach ist es auf keinen Fall, eine Welt ohne Krieg. Eine Welt ohne L\u00e4nder ist fast unm\u00f6glich zu erreichen, da eine gemeinsame Einigung auf die konkrete Ausgestaltung dieser staatenlosen Welt kaum vorstellbar ist. Eine Welt ohne Religionen w\u00fcrde die Mehrheit bestrafen statt bereichern. Und auch eine Welt ohne Besitz w\u00e4re sehr schwierig zu erreichen, da wohl so mancher nicht bereit w\u00e4re, nicht nur an sich selbst zu denken, sondern auch die anderen mit zu ber\u00fccksichtigen. Wenn auch unrealistisch &#8211; denkbar w\u00e4re so eine Welt aber dennoch.<\/p>\n<p>Es liegt an uns allen. Die Welt w\u00e4re auf jeden Fall schon besser, wenn man mit dem simplen (freilich auch schwierigen) Motto \u201eLiebe deinen N\u00e4chsten wie dich selbst\u201c leben w\u00fcrde. Wenn das dann alle tun, ja, dann gibt es auch keinen Krieg mehr.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.stiftsforum.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/Valentin-4.jpg\"><img data-attachment-id=\"1806\" data-permalink=\"http:\/\/www.stiftsforum.ch\/blog\/?attachment_id=1806\" data-orig-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.stiftsforum.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/Valentin-4.jpg?fit=720%2C471\" data-orig-size=\"720,471\" data-comments-opened=\"1\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}\" data-image-title=\"Valentin 4\" data-image-description=\"\" data-medium-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.stiftsforum.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/Valentin-4.jpg?fit=300%2C196\" data-large-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.stiftsforum.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/Valentin-4.jpg?fit=720%2C471\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-1806 aligncenter\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.stiftsforum.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/Valentin-4.jpg?resize=554%2C362\" alt=\"\" width=\"554\" height=\"362\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.stiftsforum.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/Valentin-4.jpg?resize=300%2C196 300w, https:\/\/i0.wp.com\/www.stiftsforum.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/Valentin-4.jpg?w=720 720w\" sizes=\"(max-width: 554px) 100vw, 554px\" data-recalc-dims=\"1\" \/><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Valentin M\u00fcller Die Menschheit hat schon viele Probleme gel\u00f6st und Herausforderungen gemeistert \u2013 Kriege gibt es aber immer noch. 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