{"id":4742,"date":"2021-11-15T21:43:44","date_gmt":"2021-11-15T20:43:44","guid":{"rendered":"http:\/\/www.stiftsforum.ch\/blog\/?p=4742"},"modified":"2021-11-21T11:35:37","modified_gmt":"2021-11-21T10:35:37","slug":"worin-besteht-die-faszination-der-dialektologie-herr-obradovic","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.stiftsforum.ch\/blog\/?p=4742","title":{"rendered":"Worin besteht die Faszination der Dialektologie, Herr Obradovic?"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Tom Obradovic ist Germanist und derzeit als Praktikant in den Klassen 1b, 2d und 3a an der Stiftsschule t\u00e4tig. Er ist Absolvent der Universtit\u00e4t Z\u00fcrich und arbeitet  auch am Schweizerischen Idiotikon, dem offiziellen Mundartlexikon der Schweiz, mit. <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Was macht ein Dialektologe?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Dialektologen befassen sich mit der Erforschung von Dialekten. Urspr\u00fcnglich war das Ziel der dialektologischen Untersuchungen, fr\u00fchere Sprachzust\u00e4nde zu rekonstruieren, da Dialekte normalerweise \u00e4ltere Sprachformen in gr\u00f6sserem Masse als normierte Standardsprachen bewahren. Erst seit der Mitte des 20. Jahrhunderts schl\u00e4gt die Dialektologie neue Wege ein \u2013 sie widmet sich der wissenschaftlichen Beschreibung von Mundarten in ihrem soziologischen und geografischen Kontext. Die heutige dialektologische Arbeit besteht haupts\u00e4chlich aus Sammeln von Sprachmaterial, dessen Aufarbeitung und Publikation in W\u00f6rterb\u00fcchern, Grammatiken, Monografien von Regionen und Orten sowie Sprachatlanten.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Worin besteht konkret Ihr Aufgabenbereich?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Mein Aufgabenbereich besteht gr\u00f6sstenteils darin, das vorhandene Untersuchungsmaterial f\u00fcr den siebzehnten Band des Schweizerischen Idiotikons (W\u00f6rterbuch der schweizerdeutschen Sprache) zu bearbeiten. Das Mundartmaterial, welches durch die Arbeit von etwa 400 Korrespondenten zusammengekommen ist, enth\u00e4lt haupts\u00e4chlich Zettel mit einem Wort oder einer Redensart, evtl. einem kleineren Kontext und einer Quellenangabe. Um die Zettel f\u00fcr die Lexikografen (Personen, die Artikel eines W\u00f6rterbuchs verfassen) brauchbar zu machen, muss ich die angegebenen Quellen durchsuchen, das jeweilige Wort in einen gr\u00f6sseren Kontext setzen und, wenn m\u00f6glich, dessen Bedeutung ausformulieren.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote\"><p>&#8220;Dialekt ist eine identit\u00e4tsstiftende Sprechweise&#8221;<\/p><\/blockquote>\n\n\n\n<p><strong> Warum ist Dialekt ein wertvolles Kulturgut?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Weil Dialekte vor allem in der Schweiz viel mehr als nur ein St\u00fcck Heimat und eine identit\u00e4tsstiftende Sprechweise sind. Mundarten sind ein Spiegel der regionalen Kultur. Insbesondere aus dem dialektalen Wortschatz kann man viel \u00fcber die Lebensweise, Br\u00e4uche und T\u00e4tigkeiten einer Region oder eines Orts erfahren. Dar\u00fcber hinaus haben schweizerdeutsche Mundarten eine Literaturtradition, die bis ins 19. Jahrhundert zur\u00fcckreicht. Auch heute gibt es bekannte Schriftstellerinnen und Schriftsteller, die ihre Werke auf Dialekt verfassen, wie beispielsweise Ariane von Graffenried, Pedro Lenz oder Arno Camenisch. Dabei darf man auch die zahlreichen Mundartlieder nicht ausser Acht lassen, die von den grossen Liedermachern wie Mani Matter, Polo Hofer oder Patent Ochsner geschrieben wurden.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Was zeichnet den Einsiedler Dialekt aus?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>W\u00fcrde man einen urchigen Einsiedler fragen, was den Einsiedler Dialekt so besonders macht, so w\u00fcrde er h\u00f6chstwahrscheinlich Begriffe wie <em>Schneei, sch\u00f6\u00fcn <\/em>oder <em>Clouschter <\/em>erw\u00e4hnen<em>. <\/em>Im Kanton Schwyz sind diese zerdehnten Doppelvokale \u2018ei\u2019 (statt \u2018ee\u2019), \u2018\u00f6\u00fc\u2019 (statt \u2018\u00f6\u00f6\u2019) und \u2018ou\u2019 (statt \u2018oo\u2019) tats\u00e4chlich typisch einsiedlerisch. Im gesamtschweizerischen Kontext werden aber Vokale auf solche Weise auch im Sarganserland und vereinzelt im Kanton Graub\u00fcnden zerdehnt, jedoch nicht so konsequent wie in Einsiedeln, wo dieses Zerdehnen sogar auf W\u00f6rter \u00fcbertragen wurde, die man urspr\u00fcnglich unterschiedlich aussprach (z. B. <em>ouni<\/em> f\u00fcr \u2018ohne\u2019).<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote\"><p>&#8220;Der gesellschaftliche und technische Wandel fordern neue Bezeichnungen f\u00fcr Lebensweisen und Ger\u00e4te, die bisher nicht existierten.&#8221;<\/p><\/blockquote>\n\n\n\n<p><strong>Ver\u00e4ndert sich die Mundart auch? Wenn ja, wie?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ja, durchaus. Die Ver\u00e4nderungen sind jedoch sehr komplex, weil sich Wortschatz, Grammatik und Laute verschieden ver\u00e4ndern. Ausserdem l\u00e4uft der Wandel je nach Region oder Ortschaft unterschiedlich ab. Am bemerkbarsten zeigt sich der Mundartwandel im Bereich des Wortschatzes. Viele alte Br\u00e4uche, Gerichte und Gegenst\u00e4nde, wie beispielsweise Biestmilchspeise (ein Gericht aus der sogenannten Biestmilch, der ersten Milch von K\u00fchen, die gekalbt hatten) oder Kiltgang (abendlicher Besuch eines Burschen bei einem M\u00e4dchen) sind verschwunden und somit auch ihre dialektalen Bezeichnungen. Gleichzeitig fordern der gesellschaftliche und technische Wandel neue Bezeichnungen f\u00fcr Lebensweisen und Ger\u00e4te, die bisher nicht existierten. Es findet aber auch Wortschatzwandel statt, welcher keine logische Folge von solchen Ver\u00e4nderungen ist. So konnten sich z. B. die Ausdr\u00fccke <em>R\u00f6sti<\/em>, <em>fad<\/em> oder <em>Sack<\/em> zu gesamtschweizerdeutschen Varianten entwickeln. Die Ursache daf\u00fcr liegt haupts\u00e4chlich in der heutigen Mobilit\u00e4t, die dazu f\u00fchrt, dass man sich allgemeinverst\u00e4ndlicher ausdr\u00fccken muss und die Begriffe wie <em>Br\u00e4gel, \u00f6\u00f6d <\/em>oder <em>Scharnutz<\/em> vermieden werden.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Welcher ist der sch\u00f6nste Schweizer Dialekt?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Bekanntlich liegt die Sch\u00f6nheit im Auge des Betrachters, oder, in diesem Fall, im Ohr des Zuh\u00f6rers. In zahlreichen Umfragen, welche bereits unter den Schweizerdeutschsprechenden zu diesem Thema durchgef\u00fchrt wurden, zeigen sich \u00e4hnliche Ergebnisse: Berndeutsch, B\u00fcndnerdeutsch sowie Walliserdeutsch geh\u00f6ren zu den Gewinnern und Thurgauerdeutsch zu den Verlierern. Solche Perzeptionen haben jedoch ihren Ursprung vor allem in den eigenen Erfahrungen und Vorurteilen \u00fcber eine Region und deren Bev\u00f6lkerung. Mir pers\u00f6nlich klingt der Dialekt des Taminatals (ein Seitental des alpinen Rheintals im St. Galler Oberland) am sch\u00f6nsten.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote\"><p>&#8220;Die Sch\u00f6nheit liegt im Auge des Betrachters, oder, in diesem Fall, im Ohr des Zuh\u00f6rers.&#8221;<\/p><\/blockquote>\n\n\n\n<p><strong>Und welches das originellstes Schweizer Mundartwort?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Originelle Mundartw\u00f6rter gibt es jede Menge. Vor allem bei den Personenbezeichnungen, \u00dcbernamen, Tierbezeichnungen, Fluchw\u00f6rtern und Adjektiven finden sich kreative und einmalige Begriffe. Dazu kommen mir folgende Bezeichnungen in den Sinn: <em>Zaal\u00e4byyger <\/em>(= Obwaldner Wort f\u00fcr Buchhalter), <em>Muchli <\/em>(= urspr\u00fcnglich \u2018Rind von gedrungenem K\u00f6rperbau\u2019, in der Ostschweiz eine Bezeichnung f\u00fcr \u2018plumper Mensch\u2019), <em>G\u00e4\u00e4rschtefr\u00e4sser <\/em>(= Z\u00fcrcher Bezeichnung f\u00fcr \u2018Goldammer\u2019), f\u00fcdlenglanz (= Adelbodner Ausdruck f\u00fcr \u2018sauber\u2019) und <em>Schnorragiiga <\/em>(= Valser Begriff f\u00fcr \u2018Mundharmonika\u2019).<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Kann man die Schweizer Mundart auch lernen?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Schweizerdeutsch kann man auch lernen. Mittlerweile gibt es fast keine Sprachschule in der Schweiz, die nicht auch Schweizerdeutschkurse im Angebot hat. F\u00fcr einige schweizerdeutsche Dialekte gibt es sogar Lehrmittel, beispielsweise f\u00fcr Berndeutsch, Glarnerdeutsch, Ostschweizer Dialekte und Z\u00fcrichdeutsch. Diese k\u00f6nnen einem behilflich sein, den Wortschatz thematisch und die Grammatik systematisch zu erlernen.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Und hier geht es zum Schweizer Iditikon: <\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.idiotikon.ch\/woerterbuch\/ueber-das-wb\">https:\/\/www.idiotikon.ch\/woerterbuch\/ueber-das-wb<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Tom Obradovic ist Germanist und derzeit als Praktikant in den Klassen 1b, 2d und 3a an der Stiftsschule t\u00e4tig. 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