{"id":6032,"date":"2023-01-24T19:08:18","date_gmt":"2023-01-24T18:08:18","guid":{"rendered":"http:\/\/www.stiftsforum.ch\/blog\/?p=6032"},"modified":"2023-01-24T19:44:02","modified_gmt":"2023-01-24T18:44:02","slug":"nicht-alles-ist-windhauch-wir-lesen-kohelet","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.stiftsforum.ch\/blog\/?p=6032","title":{"rendered":"Nicht alles ist Windhauch &#8211; Wir lesen Kohelet"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Wenn vier Lehrer sich einmal pro Woche in der Mittagspause treffen, um gemeinsam in der Bibel zu lesen, ist das vor allem eins: Der Versuch, diesem grossen und doch auf den ersten Blick sperrigen Werk auf die Spur zu kommen, sich gewissermassen heranzuwagen an diese alten und komplexen Texte. Wir lesen Kohelet, ein nur 15 Seiten umfassendes Buch des insgesamt 1000 Seiten umfassenden Alten Testaments.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ausger\u00fcstet mit vier verschiedenen Bibel\u00fcbersetzungen und zwei Kommentaren treffen wir uns im O27, die Einzeltische zusammengeschoben, Notizbl\u00e4tter und Stifte parat und fangen einfach an. Einheits\u00fcbersetzung S. 716: \u201eWorte Kohelets, des Davidssohns, der K\u00f6nig in Jerusalem war.\u201c Was w\u00fcrde uns in diesem Buch erwarten, von dem wir bisher nicht mehr als einzelne Zitate kennen und von dem wir wissen, dass es wohl eher zu den philosophischeren, also \u201eweisheitlichen\u201c B\u00fcchern des Alten Testaments geh\u00f6rt?<\/p>\n\n\n\n<p>Schon kl\u00e4rt uns der Kommentar auf, dass Kohelet wohl keine historische Figur war, sondern vielmehr der Name f\u00fcr eine fiktive Erz\u00e4hlerfigur ist: \u201eKohelet\u201c griechisch, \u201eEcclesiastes\u201c lateinisch, \u201eDer Versammler\u201c, der, der also eine Gruppe von Interessierten um sich schart und \u00fcber das Leben nachdenkt. Es ist ein weisheitliches Buch, also eines aus dem Komplex jener B\u00fccher des AT, zu denen auch das Hohelied und&nbsp; Hiob geh\u00f6rt und das sich ganz grunds\u00e4tzliche Fragen zu einem \u201eguten Leben\u201c stellt. Hauptfigur selbst ist eben jener Kohelet, der mit dem Leben ringt, immer wieder die H\u00e4nde \u00fcber dem Kopf zusammenschl\u00e4gt und sagt: \u201eEs ist alles Windhauch\u201c, es ist also alles nichtig und verg\u00e4nglich. Doch ist das Ausdruck einer einzigen Resignation, ein nihilistisches \u201eEs ist eh alles umsonst\u201c?<\/p>\n\n\n\n<p>Francesco De Vecchi, Latein- und Griechischlehrer, findet diese Dimension des Textes zun\u00e4chst nachvollziehbar und aktuell. Er sch\u00e4tzt die \u201eZug\u00e4nglichkeit und Allt\u00e4glichkeit\u201c des Textes. Warum m\u00fchen wir uns ab? Lohnt sich das und wie entwickle ich mich weiter? Das sind Fragen, die man sich auch heute zum Beispiel im Berufs- oder Studienalltag stellen kann. Dazu geh\u00f6rt auch beispielsweise die Frage, wie man mit Geld umgeht. Sollte man darauf verzichten oder ist es Eitelkeit gerade jenes zu tun?<\/p>\n\n\n\n<p>Mit in der Runde ist auch P. Mauritius, M\u00f6nch des Klosters Einsiedeln und ebenfalls Latein- und Griechischlehrer. Er liest Kohelet nicht nur aus \u201eberuflichen\u201c Gr\u00fcnden \u2013 in den biblischen Lesungen kommt das Buch Kohelet selten vor \u2013 er findet es wichtig, die Bibel auch einfach einmal \u201ezweckfrei\u201c zu lesen. \u201eDas Wort Gottes ist inspirierte Schrift\u201c, aus der man idealerweise auch etwas f\u00fcr das eigene Leben mitnehmen kann. Besonders sch\u00f6n findet er das Gedicht \u00fcber die Zeit. Es ist eine Auflistung, was alles zum Leben geh\u00f6rt. \u201eAn sich ist eine Auflistung eine simple Sache, letztlich ist es hier aber sehr kunstvoll gemacht\u201c, zeigt er sich von Kohelet 3,1-8 angetan. Gerade die Auflistung macht aus den einzelnen Lebenserfahrungen etwas gr\u00f6sseres \u201eGanzes\u201c. Durch das Alter des Textes, das Buch stammt wohl aus dem 3. Jahrhundert v. Chr. und ist somit zwar ein junges Buch des AT, aber doch ein \u201ealtes\u201c f\u00fcr uns, zeigt sich, dass unsere Lebenserfahrung in eine historische Erfahrung eingebettet werden kann. Die Geschichte, dass Kohelet sich schon vor 2300 Jahren, die gleichen Fragen gestellt hat wie wir heute, erm\u00f6glicht uns geradezu eine Verwurzelung in eine lange Geschichte. Die biblischen Erfahrungen sind unsere Wurzeln, in die wir als Individuum eingebettet sind. Die zentrale Frage dabei: \u201eWas machen wir am besten mit der Zeit, die uns geschenkt ist?\u201c, so P. Mauritius.<\/p>\n\n\n\n<p>Aus der reformierten Tradition kommend geht Frau Graf, Biologie- und MINT-Lehrerin, mit der Zwingli-Bibel ans Werk heran, mit zum Teil doch recht grossen Unterschieden im Text. Sie sch\u00e4tzt am Buch Kohelet vor allem die Gelassenheit, die der Text vermittelt. \u201eWas geschah, wird wieder geschehen\u201c (Koh 1,9), zitiert sie inzwischen frei. Kohelet vermittelt vor allem den Auftrag, sich nicht st\u00e4ndig bem\u00fchen und anstrengen zu m\u00fcssen oder aus Angst und hohen moralischen Anspr\u00fcchen handeln zu m\u00fcssen, sondern zeigt, dass das eigene Handeln und die eigene Pers\u00f6nlichkeit grunds\u00e4tzlich in Ordnung ist: \u201eEs ist ok\u201c, k\u00f6nnte man sagen. \u201eDas geh\u00f6rt zum Leben, man muss nicht alles perfekt machen\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>Hier ist sich die Gruppe einig: Kohelet kommt nicht wie ein mahnender Prophet daher, er h\u00e4lt keine Moralpredigt, die in der Aufforderung nach der Umkehr m\u00fcndet oder danach fragt, welches Gebot denn am wichtigsten sei. Es ist eben keines der zehn Geboten, wie es sp\u00e4ter heissen wird, sondern eine Grundhaltung Gott (und der Welt) gegen\u00fcber, n\u00e4mlich Gott zu ehren und sein Leben danach auszurichten und alles im Leben anzunehmen. Martina Graf empfindet Kohelet deshalb als Lobeshymne an das Leben selbst, mit all seinen Facetten, einschliesslich der vordergr\u00fcndig negativen, wie etwa dem Schmerz, der aber genauso eine sinnvoller Erfahrung sein kann. \u201eEs ist ein Evangelium\u201c, eine frohe Botschaft \u00fcber das Leben, eine tiefe Lebensweisheit, das \u201eGegenteil von Hadern\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>Bisher sind wir bei Kohelet 6 angelangt. Wir haben schon geh\u00f6rt, dass es immer wieder Ausbeutung gibt und Gerechtigkeit nicht immer gew\u00e4hrleistet ist (Koh5,7-9), dass sich politische Systeme immer wieder abwechseln und ein K\u00f6nig auf den n\u00e4chsten folgen wird (Koh 4,13-16) und dass sich religi\u00f6ses Leben nicht darin ersch\u00f6pft, ein Gel\u00fcbde abzulegen (Koh 5,3-6), wortreich zu beten oder Opfergaben abzuliefern (Koh 5). Auch macht es weder Sinn, Reichtum anzuh\u00e4ufen und sich dann nicht einmal daran zu freuen oder etwas daraus zu machen, Wissen anzuh\u00e4ufen (denn: \u201eViel Wissen,viel \u00c4rger\u201c) oder allein zu leben: \u201eZwei sind besser als einer allein (\u2026). Denn wenn sie hinfallen, richtet einer den anderen auf.\u201c (Koh 4,7).<\/p>\n\n\n\n<p>Unterbrochen werden all diese verschiedenen grundmenschlichen Versuche nach einem gelungen Leben in unserer bisherigen Lekt\u00fcre von zwei Gebetseinsch\u00fcben, die auf einer Metaebene auf dieses Ringen des Menschen schauen: Der Kosmospsalm am Anfang, der die einzelne menschlichen Erfahrung in den weiten Horizont eines tragf\u00e4higen Kosmos einbettet, und das Zeitgedicht, das durch die detailreiche Aufz\u00e4hlung, ein Kontinuum menschlicher Erfahrungen herstellt: Wir sind nicht die ersten, die dieses und jenes erleben m\u00fcssen \u2013 \u201eAlles hat (eben) seine Stunde\u201c und f\u00fcr \u201ejedes Geschehen unter dem Himmel gibt es eine bestimmte Zeit\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>Noch ist offen, ob Kohelet letztlich konkretere Antworten finden wird oder ob Gott vielleicht selbst eingreift und ihm den Weg zeigt? Ein gewaltiger Blitz vom Himmel, eine Gotteserscheinung (Theophanie) in Form eines Erdbebens, die alle wachr\u00fcttelt, alles neu macht, sodass allen alles klar wird? Bis Kohelet 12 werden wir noch dranbleiben m\u00fcssen.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wenn vier Lehrer sich einmal pro Woche in der Mittagspause treffen, um gemeinsam in der Bibel zu lesen, ist das<\/p>\n","protected":false},"author":9,"featured_media":6033,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","jetpack_publicize_message":"","jetpack_is_tweetstorm":false},"categories":[78],"tags":[],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/i2.wp.com\/www.stiftsforum.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/20230124_131541-scaled.jpg?fit=2560%2C1920","jetpack_publicize_connections":[],"jetpack_sharing_enabled":true,"jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/p9nzRF-1zi","jetpack_likes_enabled":true,"jetpack-related-posts":[{"id":6053,"url":"http:\/\/www.stiftsforum.ch\/blog\/?p=6053","url_meta":{"origin":6032,"position":0},"title":"Von Diderot bis Wikipedia, oder: Was du \u00fcber Wikipedia (vielleicht) noch nicht wusstest","date":"Februar 5, 2023","format":false,"excerpt":"Sammlungen grosser Wissensbest\u00e4nde entstanden erstmals in der Epoche der Aufkl\u00e4rung. 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