{"id":5741,"date":"2022-11-29T16:47:01","date_gmt":"2022-11-29T15:47:01","guid":{"rendered":"http:\/\/www.stiftsforum.ch\/blog\/?p=5741"},"modified":"2022-11-29T16:47:06","modified_gmt":"2022-11-29T15:47:06","slug":"das-motiv-nationalsozialismus-in-peter-weiss-ermittlung-und-alfred-anderschs-vater-eines-moerders","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.stiftsforum.ch\/blog\/?p=5741","title":{"rendered":"Das Motiv &#8220;Nationalsozialismus&#8221; in Peter Weiss &#8220;Ermittlung&#8221; und Alfred Anderschs &#8220;Vater eines M\u00f6rders&#8221;"},"content":{"rendered":"\n<p><em>von Lukas Zanker, 6c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Zw\u00f6lf Jahre lang herrschte der nationalsozialistische Terror \u00fcber Deutschland und ganz Europa. In den sechs Jahren Krieg fanden, nebst Millionen von Soldaten und Zivilisten, sch\u00e4tzungsweise \u00fcber sechs Millionen Juden, Sinti, Roma, Slawen und sonstige &#8220;Untermenschen&#8221; in den deutschen KZs den Tod. Unter dem Reichsf\u00fchrer SS Heinrich Himmler errichtete die Schutzstaffel in kurzer Zeit einen, sich \u00fcber ganz Europa erstreckenden Massent\u00f6tungskomplex, der Menschen wie Objekte ausbeutete und vernichtete. Nach Ende des Krieges waren viele fassungslos, wie es dazu hatte kommen k\u00f6nnen. Wieso partizipierten viele Leute in der industriellen Ermordung anderer Menschen? Wie konnte die menschenverachtende Ideologie der Nazis so popul\u00e4r werden? Peter Weiss und Alfred Andersch versuchen beide, diesen Fragen auf den Grund zu gehen. Auch wenn in der Herangehensweise fundamentale Unterschiede bestehen, gibt es doch \u00c4hnlichkeiten in der Darstellung des Nationalsozialismus bei beiden Autoren. Welche Aspekte des Nationalsozialismus werden also von Peter Weiss bzw. Alfred Andersch aufgegriffen?<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Ein Dokumentartheater voller Ausreden<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>In dem 1965 uraufgef\u00fchrten Werk &#8220;Die Ermittlung&#8221; von Peter Weiss sind die Frankfurter Prozesse von 1963 &#8211; 1965 zentraler, inhaltlicher Aspekt des Werkes. Dort wurden zum ersten Mal NS-Kriegsverbrecher vor ein deutsches Gericht gestellt, um genauer zu sein, die Wachmannschaften des KZ Auschwitz, in dem \u00fcber eine Million Menschen starben. Peter Weiss war selbst Zuschauer bei den Prozess, &#8220;freiwillig&#8221;, wie er stets stark betont. Sein Werk ist eine Verdichtung der Zeugen- und Angeklagtenaussagen von damals, um ein leserliches, logisch strukturiertes Werk bereitzustellen. Inhaltlich spiegelt es die Realit\u00e4t wieder, nur formal werden \u00c4nderungen unternommen, was typisch ist f\u00fcr das Dokumentartheater. Weiss beschreibt den Weg der Gefangenen von der Ankunft im KZ, \u00fcber den schrecklichen Alltag im Lager bis zum grausamen Tod durch Erschiessung oder Vergasung und anschliessender Verbrennung. Eine n\u00fcchterne, auf Poesie verzichtende Schreibweise, hinterlassen einen nachhaltigen Eindruck von den Gr\u00e4ueltaten. Doch vor allem in den Aussagen der Angeklagten kommen die Aspekte des Nationalsozialismus zum Ausdruck, mit denen sich Peter Weiss besch\u00e4ftigt: &#8220;Nur Erf\u00fcllung eines dienstlichen Befehls&#8221;, &#8220;Ich hatte nie etwas damit zu tun&#8221;, &#8220;Da war ich gar nicht zust\u00e4ndig&#8221;. Derartige Ausreden und Unschuldsbeteuerungen ziehen sich durch das ganze Buch und zeigen, wie die Angeklagten versuchen, die Schuld von sich zu weisen. Jedoch lassen diese Aussagen noch tiefer in die damaligen Umst\u00e4nde blicken. Sie liefern einen Erkl\u00e4rungsversuch, warum so viele ordin\u00e4re Beamte, \u00c4rzte, Soldaten und auch Zivilpersonen am Massenmord der Nazis teilnahmen. Man zerlegte die T\u00f6tung eines Menschen in verschiedene, kleine Schritte, die an sich nicht grausam erscheinen. Der Erste verhaftet auf Anordnung eines Hochrangigeren eine Person, der Zweite f\u00e4hrt den Zug ins KZ, der N\u00e4chste bringt die Ankommenden in den Lagerkomplex, wiederum der N\u00e4chste stellt sie an die schwarze Wand oder in die Gaskammer und wiederum der N\u00e4chste erschiesst die Person oder l\u00e4sst Zyklon B einlaufen, nat\u00fcrlich nur auf Befehl eines Obersten. Obwohl am Schluss jemand sterben muss, hat anscheinend niemand Schuld daran. Man habe ja nur dieses oder jenes gemacht, stets nur Befehle befolgt. So l\u00e4sst sich die Schuld auf einen anderen schieben bzw. auf viele Leute verteilen. Eine gerissene Taktik, die sich das NS-Regime zu Nutzen machen wusste. So l\u00e4sst sich kein Schuldiger identifizieren und doch machen sich alle zu Mitschuldigen. In diesem Konstrukt aus Befehlen und Anordnungen findet Peter Weiss die Ursache f\u00fcr das unvorstellbare Ausmass des Grauens in den Konzentrationslagern.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-media-text alignwide is-stacked-on-mobile\" style=\"grid-template-columns:15% auto\"><figure class=\"wp-block-media-text__media\"><img data-attachment-id=\"5745\" data-permalink=\"https:\/\/www.stiftsforum.ch\/blog\/?attachment_id=5745\" data-orig-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.stiftsforum.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/Vater-eines-moerders-2.jpg?fit=127%2C218&amp;ssl=1\" data-orig-size=\"127,218\" data-comments-opened=\"1\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}\" data-image-title=\"Vater-eines-moerders-2\" data-image-description=\"\" data-medium-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.stiftsforum.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/Vater-eines-moerders-2.jpg?fit=127%2C218&amp;ssl=1\" data-large-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.stiftsforum.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/Vater-eines-moerders-2.jpg?fit=127%2C218&amp;ssl=1\" loading=\"lazy\" width=\"127\" height=\"218\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.stiftsforum.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/Vater-eines-moerders-2.jpg?resize=127%2C218\" alt=\"\" class=\"wp-image-5745 size-full\" data-recalc-dims=\"1\"\/><\/figure><div class=\"wp-block-media-text__content\">\n<p class=\"has-large-font-size\"><\/p>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Der Vater Heinrich Himmlers<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>In seinem 1980 postum erschienen Werk &#8220;Der Vater eines M\u00f6rders&#8221; w\u00e4hlt Alfred Andersch eine komplett andere Erz\u00e4hlperspektive. In der auktorialen Schulgeschichte geht es um den mittelm\u00e4ssigen Sch\u00fcler Franz Kien, der die Person Andersch&#8217; wiederspiegelt. Das Buch spielt im Jahre 1928 und erz\u00e4hlt von einer Griechischstunde am Wittelsbacher Gymnasium. Der langweilige, aber durchaus fachkundige Lehrer Kandlbinder will die Lektion beginnen, als pl\u00f6tzlich der Direktor des Gymnasiums, der alte Himmler das Klassenzimmer betritt. Der &#8220;Rex&#8221;, wie ihn die Sch\u00fcler nennen, bringt Kandlbinder in Verunsicherung. Nach und nach ruft dieser Sch\u00fcler nach vorn, um ihre Griechischkenntnisse zu testen. Doch die Stunde entwickelt sich zu einem wahren Horror f\u00fcr Franz Kien und seine Mitsch\u00fcler. Zwei der drei aufgerufenen Sch\u00fcler, Franz Kien und der Jungadlige Konrad von Greiff, fliegen infolgedessen von der Schule. Die Geschichte an sich scheint so inhalts- und bedeutungslos zu sein, was soll denn eine Griechischstunde bei einem zynisch gesinnten Direktor schon aussagen? Erst in den historischen Kontext gesetzt, und in Anbetracht des Titels lassen sich tiefgr\u00fcndigere Motive und Aspekte jener Zeit aufzeigen und mit dem Nationalsozialismus in Verbindung stellen. Der &#8220;Rex&#8221; ist n\u00e4mlich der Vater Heinrich Himmlers, sp\u00e4terer Reichsf\u00fchrer SS und Massenm\u00f6rder. Alfred Andersch stellt mit diesem Werk die Frage, ob die Person des alten Himmlers und seine autorit\u00e4re, willk\u00fcrliche Erziehungs- und Lehrmethodik die Zukunft des jungen Himmlers und seine sp\u00e4teren Gr\u00e4ueltaten erkl\u00e4ren. K\u00f6nnte Andersch diese Frage beantworten, h\u00e4tte er vermutlich das Buch nicht geschrieben. Des Weiteren kritisiert er die humanistische Bildungsweise des Wittelsbacher und anderer, vor allem s\u00fcddeutscher Gymnasien zu dieser Zeit. Der unangefochtene Gehorsam und stetige Unterwerfungswille, der dort vermittelt wird, stehen in erschreckender N\u00e4he zur nationalsozialistischen Doktrin. So l\u00e4sst sich m\u00f6glicherweise erkl\u00e4ren, weshalb vermehrt Jugendliche sich f\u00fcr die Nazis begeistern liessen. So erkundet Andersch die Ursachen des Dritten Reiches in den sozialen Tugenden und Anspr\u00fcchen der Weimarer Republik. <\/p>\n\n\n\n<p><strong>In der Schule militarisiert<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Zusammenfassend l\u00e4sst sich sagen, dass beide Werke sich intensiv mit dem Nationalsozialismus befassen und versuchen soziale Erkl\u00e4rungen f\u00fcr die Ereignisse zwischen 1933 und 1945 zu finden. In welcher Gesellschaft und unter welchen Voraussetzungen konnte es dazu kommen? W\u00e4hrend Peter Weiss die Gr\u00e4ueltaten direkt und n\u00fcchtern aus einer unpers\u00f6nlichen Nachkriegsperspektive beleuchtet, beschreibt Andersch die Gesellschaft aus einer pers\u00f6nlichen, jugendlichen Vorkriegsperspektive. In &#8220;Vater eines M\u00f6rders&#8221; wird nie explizit von den Verbrechen des Dritten Reichs gesprochen, wie in der Ermittlung, sondern Motive und Entwicklungen lassen sich aus den Beschreibungen des Franz Kien stets nur erahnen. Auch das Motiv des famili\u00e4ren Einflusses, wie es in der Familie Himmler, aber auch in der Familie Kien zu erkennen ist, findet man bei Peter Weiss nicht. Beide Werke finden im bestehenden Militarismus, dem Befehlsgehorsam ein zentrales, gesellschaftlich tief verankertes Motiv f\u00fcr die Popularit\u00e4t der NS-Ideologie. Beide Werke sind ein Appell an die Tatsache, dass nicht nur psychopathisch veranlagte Megalomanen, wie Himmler sicherlich einer war, zu solchen Verbrechen f\u00e4hig sind, sondern &#8220;normale&#8221; in der Schule militarisierte, abgeh\u00e4rtete und indoktrinierte Menschen, die nur einen kleinen Schritt in der verflochtenen T\u00f6tungsmaschinerie \u00fcbernahmen. Wer in Auschwitz Erschiessungsbefehle befolgt, hat das im Wittelsbacher Gymnasium so gelernt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>von Lukas Zanker, 6c Zw\u00f6lf Jahre lang herrschte der nationalsozialistische Terror \u00fcber Deutschland und ganz Europa. 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