Nachhaltigkeit in der Benediktsregel?

Die Benediktsregel ist eine Regel des Masshaltens, und somit auch der Nachhaltigkeit. Dies zeigen unter anderem folgende Auszüge.

von Jürg Rohner

RB 31,10–12: «Alle Geräte und den ganzen Besitz des Klosters betrachte er [der Cellerar] als heiliges Altargerät. Nichts darf er vernachlässigen. Er sei weder der Habgier noch der Verschwendung ergeben. Er vergeude nicht das Vermögen des Klosters, sondern tue alles mit Mass und nach Weisung des Abtes.»

RB 34,3–4: «Wer weniger braucht, danke Gott und sei nicht traurig. Wer mehr braucht, werde demütig wegen seiner Schwäche und nicht überheblich wegen der ihm erwiesenen Barmherzigkeit.»

RB 39,8: «nichts steht so im Gegensatz zu einem Christen wie Unmässigkeit»

RB 55,7: «Über Farbe oder groben Stoff dieser Kleidungsstücke sollen sich die Mönche nicht beschweren; man nehme alles so, wie es sich in der Gegend, wo sie wohnen, findet»

RB 55,9: «Bekommen sie [die Mönche] etwas Neues, geben sie das Alte immer gleich ab; es wird in der Kleiderkammer für die Armen aufbewahrt.»

RB 66,6: «Das Kloster soll, wenn möglich, so angelegt werden, dass sich alles Notwendige, nämlich Wasser, Mühle und Garten, innerhalb des Klosters befindet und die verschiedenen Arten des Handwerks dort ausgeübt werden können.»

Ein Gedanke zu „Nachhaltigkeit in der Benediktsregel?

  • Dezember 11, 2023 um 08:12
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    Danke vielmals für diese nachhaltige Übersicht!

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